Michael „Mimi“ Kraus ist eine der bekanntesten Figuren des deutschen Handballs der letzten zwei Jahrzehnte. Geboren am 28. September 1983 in Göppingen, entwickelte er sich früh zu einem prägnanten Spieler auf der Position des Rückraumspielers. Er brachte es zu mehr als 129 Einsätzen in der deutschen Nationalmannschaft und erzielte dabei über 400 Tore für sein Land. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn der Handball-Weltmeisterschaft 2007, ein Titel, der ihm und seinem Team unvergessliche Ehre einbrachte.
Auch auf Vereinsebene war Kraus erfolgreich: Er gewann mit dem HSV Hamburg die deutsche Meisterschaft 2011 und die EHF Champions League 2013, und später folgten weitere Pokal- und Ligatitel.
Doch diese sportlichen Erfolge fassen seinen Charakter nur zum Teil. Für viele Menschen ist Mimi heute vor allem eines: Vater.
| Name | Michael „Mimi“ Kraus |
|---|---|
| Geburtsdatum | 28. September 1983 |
| Alter | 42 Jahre (2026) |
| Geburtsort | Göppingen, Deutschland |
| Nationalität | Deutsch |
| Größe | 1,87 m |
| Gewicht | ~98–109 kg |
| Beruf | Ehemaliger Handballspieler, Unternehmer, TV-Persönlichkeit |
| Ehepartnerin | Isabel „Bella“ Kraus |
| Kinder | Zoé, Marlo, Maddox, Lima |
| Handball-Erfolge | Weltmeister 2007, Bundesliga Meister 2011, EHF Champions League 2013 |
| Besondere Eigenschaften | Engagierter Vater, Familienorientiert, Privatsphäre geschützt |
Familie als Lebenszentrum
Nach dem Ende seiner aktiven Profi-Karriere im Jahr 2020 veränderte sich Michael Kraus’ Leben nachhaltig. Statt Saisonplänen und Taktikanalysen stehen inzwischen andere Prioritäten im Vordergrund: Familie, Alltag und die gemeinsame Zeit mit seinen vier Kindern.
Mimi ist seit 2014 mit Isabel „Bella“ Kraus verheiratet, einer bekannten Influencerin und YouTuberin, mit der er seine vier Kinder großzieht. Ihr Familienleben wurde in den Medien, aber stets mit einem respektvollen Umgang mit der Privatsphäre, dargestellt.
Die Kinder: Zoé, Marlo, Maddox und Lima
Vier Namen, vier Persönlichkeiten, die das Herz dieses Familienlebens bilden:
• Zoé – die älteste Tochter
• Marlo – ein aktiver Sohn
• Maddox – ein weiterer Sohn
• Lima – die jüngste Tochter
Diese Reihenfolge basiert auf der bekannten Chronologie der Familienentwicklung und öffentlichen Berichten. Die Kinder sind zwischen dem Kindergarten- und Schulalter und werden bewusst vor übermäßiger öffentlicher Präsenz geschützt. Kraus und seine Partnerin haben stets betont, dass sie die Kindheit ihrer Kinder nicht als Content-Material sehen, sondern als etwas Privates und Schützenswertes.
Gerade dieser Punkt unterscheidet das Familienleben von vielen anderen Promi-Familien: Trotz medialer Aufmerksamkeit rund um Mimi bleibt das familiäre Innenleben größtenteils privat – bewusst, konsequent und aus Liebe zu ihren Kindern.
Vaterrolle und Alltag zwischen Schule, Spielplatz und Familienritualen
Was bedeutet es eigentlich, Papa von vier Kindern zu sein – wenn im Leben früher Siege auf dem Spielfeld und jahrelange Trainingseinheiten dominierten? Für Mimi Kraus heißt das vor allem eines: präsent sein.
In Interviews beschreibt er sich selbst als Vater, der „für jeden Spaß zu haben“ ist, der mit seinen Kindern spielt, lacht, streitet, aber auch Regeln setzt und Verantwortung übernimmt. Er sagt, er wolle, dass seine Kinder später einmal sagen können: „Unser Papa war immer da.“
Der Tagesablauf einer Familie wie der Kraus’ hat wenig mit Glamour zu tun, sondern mit Alltäglichkeit:
• Früh aufstehen, Frühstück vorbereiten
• Kinder zur Schule oder in den Kindergarten bringen
• Nachmittags gemeinsam Zeit verbringen – sei es beim Sport, bei Spielen oder einfach beim gemeinsamen Essen
Dieser Mix aus Struktur und Herzlichkeit ist für Mimi kein Widerspruch. Er glaubt, dass Verlässlichkeit und Spaß sich nicht ausschließen müssen und dass Kinder durch Erfahrungen, Lachen und auch durch Fehler lernen.
In einem Interview erläuterte er sogar, wie er als Vater mit Situationen umgeht, die viele Eltern kennen: Er spielt mit Puppen, lässt sich die Fingernägel lackieren, tobt auf dem Spielplatz und begleitet die Kinder zu Turnen oder Ballett. Seine Aussage: „Ich möchte, dass meine Kinder später sagen: Unser Papa war immer da.“ hat viele berührt.
Privatsphäre und Medien – ein bewusstes Gleichgewicht
Dass Mimi im Rampenlicht steht, ist eine Realität – aber er hat klare Grenzen gezogen: Obwohl viele Angebote im Raum standen, ihre Kinder auf Social-Media-Kanälen zu zeigen (was oft hohe Reichweite bringt), haben Mimi und Isabel sich bewusst dagegen entschieden. Sie möchten nicht, dass ihre Kinder durch Klicks und Likes definiert werden.
Im Podcast sprach Mimi offen über diese Entscheidung und darüber, wie wichtig ihm der Schutz der Privatsphäre seiner Kinder ist. Beide Eltern teilen kleine Einblicke, aber nie intime Details oder vollständige Porträts ihrer Kinder. Diese Haltung schafft Vertrauen – sowohl in der Familie als auch in ihrer Community.
Familienleben nach der Trennung
Im Winter 2023 bestätigte das Paar, dass sie sich getrennt haben, ohne jedoch das Familienleben zu belasten. In einem Statement erklärten beide Elternteile, dass diese Entscheidung schon länger gefallen sei, um sie und die Kinder zu schützen und den Prozess privat zu halten.
Trotz der Trennung bleibt das gemeinsame Ziel klar: die harmonische Erziehung ihrer Kinder und ein gutes Verhältnis zwischen den Eltern. Mimi spricht in Interviews offen darüber, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Lebensphasen ein stabiles Umfeld für die Kinder zu schaffen.
Vom Weltmeister zum Familienmenschen
Wenn wir heute das Leben von Mimi betrachten, dann sehen wir einen Menschen, der seine Werte nicht verloren hat, sondern weiterträgt – nur in einem anderen Kontext. Auf dem Spielfeld war er bekannt für Disziplin, Kampfgeist und Teamgeist. Diese Eigenschaften spiegeln sich auch in seinem Familienleben wider, wenn es um Organisation, Geduld und Liebe geht.
Viele, die ihn lange als sportlichen Helden gesehen haben, staunen heute über seine hingebungsvolle Art als Vater – nicht aus Effekthascherei, sondern aus echter Verbundenheit und Verantwortung heraus.
Ein ehemaliger Spitzensportler hat gelernt, dass der wahre Erfolg nicht immer in Titeln, sondern oft in stillen Momenten zu finden ist – in einem Gutenachtkuss, in einem gemeinsamen Spiel, im Lachen seiner Kinder.
Familienwerte, die bleiben
Was lässt sich aus dem Alltag der Kraus-Familie lernen? Vielleicht diese Einsicht: Liebe ist mehr als ein Wort. Sie ist Zeit, Präsenz, Engagement und das Vertrauen, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen – zum Beispiel, wenn es darum geht, Kinder vor öffentlicher Darstellung zu schützen.
Mimi selbst hat gesagt, dass er seinen Kindern beibringen möchte, dass Leidenschaft, Respekt und Authentizität im Leben zählen – nicht Perfektion und nicht Bühne. Genau diese Werte spiegeln seinen heutigen Alltag wider.
Fazit – Ein Vater, der mit Herz führt
Auch wenn Michael „Mimi“ Kraus früher vor allem als Weltmeister, Bundesliga-Spieler und Publikumsliebling gefeiert wurde, so ist es heute seine Rolle als Vater von vier Kindern, die ihm die tiefste Bedeutung gibt. Sein Alltag ist weit entfernt von Ruhm und Blitzlicht – und gerade deshalb so wahr, so menschlich und so berührend.
Die Geschichte von Mimi Kraus’ Kindern ist eine Erinnerung daran, dass echte Leistung nicht nur auf dem Spielfeld, sondern gerade im Familienalltag erbracht wird – mit Geduld, Hingabe und einem offenen Herzen.

